
Die Überraschung des Festivals ist das Schweizer Trio „tré"
Eine Überraschung des Festivals war das Schweizer Trio „tré“, das zum Auftakt eine Variante der freejazzingen Verarbeitung der Volksmusik lieferte. Das Trio aus Saxophon, Posaune und Schlagzeug stand der neuen Musik mit Stücken in Suiten-Form sehr nahe, worin Anleihen als parodistische Momente homogen aufgingen. Das fehlen eines Harmonieinstrumentes fiel nicht auf, so sehr war man mit originellen Einfällen befasst. Bernhard Bamert schaffte es gar, zum zweistimmigen Posaunenspiel singend Harmonien aufzubauen. Die Schweizer Volksmusik erkannte man kaum wieder, so gekonnt überzeichnet und in elementare Bestanteile seziert erklang sie. Ein anspruchsvoller Einstieg für Pee Wee Ellis, bei dem er aber schnell eine Vorstellung davon bekam, was mit Alpenjazz gemeint sein könnte.
Reinhard Palmer, Starnberger SZ, 16. August 2010
"Die heftigsten Umdrehungen vollzieht das Trio Tré aus der Schweiz. Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung liegen eng beieinander, und alles ist ernst gemeint. Wer in 40 Minuten 23 Songs aufs Kreuz legt, der ist entweder sportiv gut drauf im Jonglieren mit Tönen, oder er ist total überdreht. Bop, Free, Volkstümliches, Mardi-Gras-Brass, Swing, Funk, Rockpower - kaum hat man sich in die kurzen Motive eingehört, ist man schon verloren. Und wenn in Song fünf die Posaune klingt wie eine singende Säge, meldet man sich ab oder stürtzt sich erst recht ins Vergnügen. Was Tré ausmacht, das ist genau diese Mixtur aus unberechenbarem Querdenken und anarchischer Schläue."
Kölner Stadtanzeiger, Februar 2010
Fein gedrechselte Miniaturen
„Hauptsache, es macht Spass. Und es macht tatsächlich Spass, besonders auch das Zuhören. Die Bandbreite ist enorm. Das Trio changiert zwischen allem, was der Jazz so bietet: Bebop, Hardbop, Postbop, Ethno, Mainstream, Folklore (auch und besonders die aus der Schweiz); Freestyle, Choral. Und ein wenig mehr. (....) Die Musik von tré ist ein außergewöhnliches Erlebnis."
Peter Baier,
Süddeutsche Zeitung, September 09
„tré mischt nicht einfach die Stile wild durcheinander, sondern schafft etwas Eigenständiges, etwas neues. Dieses Konzept kann natürlich nur aufgehen mit excellenten Musikern - und das sind die drei allemal. (tré) begeistern zudem mit Spielwitz und guter Laune, die anstecken.“ Münchner Mercur, September 09
Spass-Fundamentalisten
„Selten hat man ein Trio so unverkrampft und locker drauflos spielen hören wie tré aus Zürich“. Jazzzeit, September 08
„Mit viel Schalk im Nacken treiben tré Schabernack mit ganz unterschiedlichen Stilen, ausgeklügelte Arrangements wechseln ab mit Ausbrüchen ins Freie, mal wird frech
geröhrt, mal spröd sinniert, Elitäres und Populäres wird mit unverkrampfter Nonchalance durcheinandergerührt.“ Tom Gsteiger, Der Bund, März 08
Tré: Musikalische Theatraliker
„Nein, an dicke Karpfen denkt man hier bestimmt nicht. Dafür hebt die Musik zu sehr ab. Überhaupt sind tré seit ihrer Debüt-CD „fundamental music“ am (Hoch)-Fliegen (…)
Funkiges, Feejazzpassagen, lamentierende Kantilenen, Solosaxofon-Exkursionen, kokette volkstümlich angehauchte Themen, all dies findet sich auf der Platte. Vierzig Minuten mit musikalischen Slapsticks: Jazz als eine Art lautmalerische Theatralik.“
Tages-Anzeiger, Christoph Merki, März 08
Maximum an Effekt
„Sie haben erreicht, wovon alle Jazzmusiker träumen: Christian Niederer am Schlagzeug, Thomas Lüthi am Saxofon und der Posaunist Bernhard Bamert profilieren sich im Trio „tré“ durch einen unverkennbaren, originellen Sound. Das liegt weniger an der schlanken Besetzung als am geschickten Umgang mit den beschränkten klanglichen Möglichkeiten. Die drei Musiker verstehen es als Komponisten und Arrangeure bestens, stilistische und rhythmische Ideen in knappen Melodien, Riffs und Grooves zu realisieren. Ihr Zusammenspiel überdies wirkt auf dem zweiten Album, „Karpfen in Wilhelmsdorf“, so sicher, dass sie mit einem Minimum an Mitteln fast immer ein Maximum an Effekt erwirken. Ihre Stücke erinnern dabei einmal an die Wucht einer New-Orleans Blaskapelle, dann wiederum an die anarchische Kraft von Balkan-Bands, überdies auch an die Präzision klassischer Bläserensemble.“ NZZ, Ueli Bernays, März 08
Nicht alltägliche Unterhaltung für gewiefte Ohren
„Die Produktion (Karpfen in Wilhelmsdorf) zeigt eine schwungvolle, extravagante, neue Leseart des Jazz, welche über das Klischee „vielversprechender junger Talente“ weit hinausgeht. (…) Die Darbietung ist – von einigen Bildstörungen abgesehen – wie ein packender Krimi: Man weiss nie, was im nächsten Moment passieren wird. Diese Unberechenbarkeit hält die Phantasie des Zuhörers bis zuletzt in Bewegung. Wer mehr bekommen will, als die einseitige Musikwelt der kommerziellen Radiosender, sollte sich diese Besonderheit unbedingt anhören.“ Ungarisches Webmagazin, April 08, www.gondola.hu
„... und man danach gerne noch mehr von dieser eigenwilligen Musik hören möchte. Man hat am Plattenende jedenfalls viel erlebt, rasante Melodien gehört, sich von Breaks überraschen lassen, den Zirkus besucht und sich im Kinderkarussel gedreht, bei einer Mardi Grass Band vorbeigeschaut, einen Power-Ländler getanzt, in den Alpen eine Schlittenfahrt unternommen, Beerdigungszeremonien in Oberitalien und New Orleans beigewohnt. Die drei picken aus Stilen und Traditionen signifikante Elemente und erschaffen aus diesen Bruchstücken einen Kosmos des heiteren Vergnügens.“
Werner Siefele, Rondo 2/08
„Mein Ratschlag: Die neue CD hören, ab ans Konzert und sich die Burschen mal vorknöpfen.“ JAZZ’N’MORE, Peewee Windmüller, 02/08
Wie wenn Bugs Bunny durch die Prärie saust
„...Ihre Musik ist ein Heidenspass (...)
Im Spektakulären versteckt sich das Durchdachte, im Rohen das Raffinierte, im Aktionismus das klanglich subtile ."
Christoph Merki, Tages Anzeigeri, Jan 07
„…humorvoll und intelligent, mit Ecken und Kanten, schneidig und geschmeidig, subversiv, ironisch und konzentriert, vielleicht sogar stilbildend, denn die Besetzung hat ebenso Seltenheitswert wie der sperrig wirbelnde Fluss der 17 musikalischen Miniaturen, die ohne Fundament eines Basses selbst fundamentale Wirkung erzielen müssen.“
Tobias Böcker, Jazzpodium 4/06
Die tré Musketiere
„…tré sind Faszination pur, mal laut schreiend, mal leise fordernd. …“ Peewee Windmüller, JAZZ’N’MORE, Jan/Feb 06
Demokratisch und unverkrampft
„…Was Posaunist Bernhard Bamert, Saxofonist Thomas Lüthi und Schlagzeuger Christian Niederer aufeinander und miteinander wirken liessen, war mehr als die Summe aller prallen Einzelteile: Purer Jazz – nicht verschraubt und doch verkantet, leicht dahin improvisiert und kunstvoll zum Kreiseln gebracht. (…) Durch und durch gleichberechtigt, urdemokratisch ist dieses Trio dadurch in seiner blühenden Unordnung und gleichzeitig vorhandenen, stets unverkrampften Präzision. (…)“
Anja Backhausen, Nürnberger Nachrichten, 22.4.06
"Der Tenorsaxofonist Thomas Lüthi, der Posaunist Bernhard Bamert und der Schlagzeuger Christian Niederer verbinden Slapstick-Humor, ausgeklügelte Arrangements und eine gehörige Portion Power zu einer attraktiven, gleichermaßen saftigen und spröden Querfeldeinmusik, die selbst die Synapsen im Oberstübchen zum Swingen bringt."
Tom Gsteiger, Aargauer Zeitung
Das Maximum an Kürze und Originalität
„...Für Tré wird es wohl nur eine Zeitfrage sein, bis sie alle Grenzen sprengen und in der internationalen Szene mittun werden." Renato Bagattini, Der Zürcher Oberländer, Feb 07
Gelungene Mischung von Spontaneität und Virtuosität
„…Das Zürcher Trio «Tré» mit dem Tenorsaxophonisten Thomas Lüthi, dem Posaunisten Bernhard Bamert und dem Drummer Christian Niederer wartete mit einem wilden musikalischen Mix auf, der in puncto Abwechslung und Spannung nichts zu wünschen übrig liess (...) «Tré», ein Name, den man sich merken sollte. Und falls die Band mal wieder in die Region kommen sollte, unbedingt hingehen!
Rolf de Marchi, Basellandschaftliche Zeitung, Feb 07
Fundamental
„…Zwei Bläser und ein Schlagzeug liefern ohne Bass und ohne Harmonieinstrumente alles, was Musik bedeutet: gescheite Kompositionen, die mit Lust auseinander genommen und wieder zusammengesetzt werden. Improvisationen, die nicht aus dem Nichts kommen, sondern die komponieren Geschichten weitererzählen, und Arrangements, die in keinem Moment etwas vermissen lassen. Als Sidemen hat man Bamert, Lüthi und Niederer schon in verschiedensten Kontexten gehört – die Musik aus der eigenen Werkstatt ist besser als alles Bisherige.“ Beat Blaser, Aargauer Zeitung, 22.2.2006
„Unter dem Titel »Fundamental Music« haben drei Schweizer Musiker: Posaune, Saxophon und Schlagzeug eine CD veröffentlicht, die es in sich hat. Musik voll grundsätzlicher Kraft und Spielfreude. Originell und original. Beschwingt und bewegend.(…)“ http://abbasicher.beeplog.de/
„…Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen gehört die Gruppe jener Generation junger Jazz-Musiker an, welche darum bemüht sind, Improvisation nicht mehr ihrem verherrlichenden Selbstzweck zu überlassen, sondern in einen neuen musikalischen Gesamtzusammenhang zu stellen, nämlich als Bestandteil von aus einzelnen Cross-Over-Kompositionen zusammenfügten Klangcollagen. (…)“
Neue Luzerner Zeitung, 03.04.2006
Kreativität aus der jungen Riege
„(…) Schrillere Klangfarben vernahm man dann beim Auftritt des Schweizer Trios „Tré“. (Sie) beeindruckten durch ihre eigenständigen Kompositionen, die collagenartig die verschiedensten Stilrichtungen, vom Jazzrock über Latin bis hin zum Free Jazz und zu freien Improvisationen verbinden.
Stefan Rimek, Passauer Neue Presse, 28. März 2006
“…Für Tré wird es wohl nur eine Zeitfrage sein, bis sie alle Grenzen sprengen und in der internationalen Szene mittun werden.“ Der Zürcher Oberländer, Feb 07


